Neurodermitis

Fortbildung zum “Qualifizierten Neurodermitistrainer”

 

(Fortbildungspunkte der Ärztekammer Niedersachsen)

Die Weiterbildung richtet sich an diejenigen, die eine Neurodermitisschulung auf der Basis des § 43.3 SGB vor dem Hintergrund der Konsensuspapiere der Arbeitsgemeinschaft Neurodermitisschulung im Kindes- und Jugendalter (AGNES) durchführen wollen.

An der Weiterbildung können folgende Berufsgruppen teilnehmen:

  • Dermatologen und Pädiater oder Ärzte, die sich in der Facharztweiterbildung für Dermatologie oder Pädiatrie befinden. Zusätzlich muss eine mindestens 2jährige Erfahrung im Umgang mit chronisch neurodermitis- und allergiekranken Kindern oder Erwachsenen vorliegen.
  • Arzthelferinnen/ Med. Fachangestellte aus Praxen von Dermatologen oder Pädiatern
  • Diätassistentin / Ökotrophologin
  • Dipl. Psychologen, Dipl. Pädagogen, Dipl. Sozialpädagogen
  • Erzieherinnen mit Fachschulabschluss
  • Gesundheits-u. (Kinder)krankenpflegerIn

Für diese Berufsgruppen wird eine mindestens einjährige Berufserfahrung im Umgang mit neurodermitisbetroffenen Kindern vorausgesetzt. In besonderen Fällen entscheidet der Vorstand der „AG Neurodermitisschulung“ über eine Zulassung.

Block I: Theorie-Praxis-Seminar mit angegliederter Hospitation

Das Theorieseminar besteht aus 2 Modulen: Basistrainermodul ( 20 UE) und Aufbaumodul Neurodemitis (20 UE).

Im Basismodul werden sämtliche interdisziplinären Inhalte, die zur Durchführung einer Schulung notwendig sind, vermittelt, sowie praktisch geübt.

Das Modul Neurodermitis vermittelt die indikationsspezifischen Inhalte. Des Weiteren muss eine 10stündige Hospitation an der jeweiligen Akademie oder den Kooperationszentren ( s.u.) absolviert werden.

Hospitationszentren

  • Marienhausklinikum St. Elisabeth-Klinik Saarlouis; Ansprechpartner: Dr. Geor Birnbach
  • Fachklinik Wangen;  Ansprechpartner: Dr. Robert Jaeschke
  • Bunter Kreis Münsterland, Coesfeld Ansprechp.: Fr. Heidi Mensing
  • Elbeklinikum Buxtehude Dermatologie, Ansprechpartner: Fr. Jennifer Vagts

Anschließend: Praktische Durchführung von mindestens einer Schulung unter Supervision, Teilnahme an einem Supervisionsnachmittag.